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1967 Eisenbahn 14' 16-mm s/w
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| ..... Der Zuschauer hört, daß der Zug weiterfährt, aber er sieht, daß er nirgend-wohin fährt, ein gewöhnlicher Anblick ist zu einer magischen Reise montiert. (Uwe
Nettelbeck Die Zeit 5.1.68) |
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and in "Railroad" (Germany) wich, from inside a train compartment
presents a fixed view of a passing, montone landscape, thoughtfully repeated
by the filmmaker every half-minute for 16 minutes to the accopaniment
of hypnotic train noises. A similar tendency is evident in the price-winning (Amos Vogel The New York Times 21.1.68) |
| ..... Der Zuschauer macht, während der Film abrollt, verschiedene Erlebnisphasen durch: 1. er ist verwirrt und sucht nach einer Ordnung; 2. er entdeckt die zwei regelmäßig wiederkehrenden Schnittstellen, an denen dieselben Landschaftsstücke einsetzen; 3. er ist befriedigt über seine Entdeckung und beobachtet den Nachbarn; 4. er läßt in seiner rationalen Anstrengung nach und gibt sich dem Film hin.
(H.P. Kochentath Film Jan. 68) |
..... "Eisenbahn" von Lutz Mommartz desavouriert mit der unaufhebbaren Einstellung auf das Abteilfenster und die vorbeiziehende Landschaft die Dokumentation von Zeit, von temporalen Verläufen, enthüllt die Zeit-Manipulation des Dokumentarfilms: Zeit läßt sich nur dokumentieren (siehe Vukotic), indem sie sich unverschnitten darstellt . (Peter W. Jansen Filmkritik Mai 68) |
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Ein Abteilfenster und die draußen vorbeiziehende monotone Flachlandschaft,
von einer starren Kamera aufgenommen, dazu die Fahrgeräusche des
Zuges, das Rattern auf den Schienen, sonst nichts. (Film Febr. 68) |
..... Der virtuell endlose Film erscheint zunächst als ein Witz, dann als ein Appell zum Hinsehen und zur Analyse, schließlich als Medium einer Suggestion, die zum Rausch führt. (Enno Patalas Filmkritik Mai 68) |
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