1976 Die Schiller

30‘ 16-mm s/w


Mit Brigitte Schiller und Wolfgang Domke


Auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere beschließt die Schiller was anderes zu machen.

1968 drehte ich mit Wolf Domke, einem Düsseldorfer Kunst- und Architekturstudenten einen Film über dessen Vorstellung von der Zukunft. Er wurde ein Zeugnis für die Ohnmacht des Einzelnen, die Welt zu verstehen und neu zu entwerfen. Sechs Jahre später lernte ich seine Freundin Brigitte Schiller kennen. Als Inhaberin einer Agentur in einer beruflichen und persönlichen Umbruchsituation wurde sie für mich zu einem Medium, das in der Lage war, die inhaltliche Leere der Stadt widerzuspiegeln.
Sie erzählt, ihre Karriere nur gemacht zu haben, um sich ihrem Vater zu beweisen. Ein Jahr später sieht man sie schwanger zusammen mit dem Mann aus "überfordert"

(L.M.)